Motocross-Classic-Cup beim MSC Münster

Ein Tag zwischen Frost, Fahrspuren und guter Gesellschaft.

Der Motocross-Classic-Cup beim MSC Münster am 18. Oktober 2025 begann früh. Sehr früh.
Olli und Berger haben sich samstags morgens gegen sechs getroffen, um pünktlich um neun vor Ort zu sein. Als sie ankamen, war sofort klar: Das wird kein gemütlicher Herbsttag. Es war bitterkalt, auf den Bänken lag Eis, und man brauchte ein paar Minuten, um überhaupt anzukommen – körperlich wie mental.
Nach Anmeldung und organisatorischem Teil ging es dann los. Pro Klasse gab es zunächst eine Trainingsfahrt, mindestens drei Runden mussten absolviert werden. Die hat Berger mit Bravour gemeistert, auch wenn die umstände alles andere als leicht waren. Nach dem Training konnte Steve hat ihn dann aber doch motivieren, weiterzufahren, was rückblickend die richtige Entscheidung war, denn die Strecke wurde im Laufe des Tages etwas trockener und besser fahrbar.

Das Format war klassisch: ein Training, zwei Rennen.

Die Strecke selbst fühlte sich  ziemlich erdig an, mit tiefen Spuren, die anfangs Respekt einflößend sind. Auch Berger hat sich langsam an die Spurrillen herangearbeitet. Mit der Zeit ging es dann besser – die Spuren waren tief, aber fahrbar. Trotzdem hat es gedauert, bis sich ein gewisser Rhythmus eingestellt hat.

Was definitiv hängen geblieben ist: die Bikes und die Leute. Es waren wieder einige richtig schöne Maschinen am Start, echte Klassiker, bei denen man stehen bleibt und schaut. Auch bekannte Gesichter waren da – viele, die man von anderen Classic-Rennen kennt. Fast wie ein kleines Wiedersehen der Szene. Unter anderem waren die Solars da, „Crazy Markus“, wie Berger ihn nennt, und auch Uli Sauf kam mit seiner Frau vorbei – allerdings nur zum Quatschen.

Für Berger war der Tag körperlich fordernd. Trotzdem: Es war ein guter Tag. Kein einfacher, aber ein schöner. Die Stimmung war entspannt, die Menschen offen und herzlich, und auch wenn alles auf einen Tag beschränkt war, hat es sich gelohnt. Nach der Siegerehrung sind sie direkt wieder nach Hause gefahren – ein langer Tag, aber einer, den man gern mitnimmt.

Unterm Strich bleibt: Motocross-Classic-Cup Münster – kalt gestartet, ehrlich gefahren, mit guten Leuten verbracht. Und genau das macht diese Veranstaltungen am Ende aus.

Wir waren letztes Wochenende beim Scrambler Fever in polen und es war mal wieder richtig gut! 2 Tage durch die Wälder knattern mit ca. 70 anderen Enduro-verrückten. Durch die extreme Trockenheit, waren viele Waldwege eine einzige Sandhölle. Jeder hat darüber geflucht, viele sind gestürzt aber alle hatten danach ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Mehr zu diesem Event gibt es bald….

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